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Urlaub auf Baltrum

Die autofreie Nordseeinsel

Nordseeinsel Baltrum

Klein aber fein – dieses Sprichwort hat wohl selten so gut auf etwas zugetroffen wie auf die ostfriesische Insel Baltrum. Sie ist die kleinste der ostfriesischen Inseln, sowohl was die Fläche als auch die Zahl der Einwohner angeht. Im Vergleich mit ihren großen Brüdern und Schwestern in der unmittelbaren Umgebung geht das Leben hier ein wenig einfacher und noch ein wenig langsamer von statten, was aber den besonderen Reiz für die vielen Gäste ausmacht, die Jahr für Jahr nach Baltrum reisen. Wer eine Unterkunft auf Baltrum bucht und die Insel für sich selbst erkunden möchte, sollte natürlich wissen, was hier zu beachten ist – und wie viele kleine, aber wunderschöne Dinge die Insel zu bieten hat.

Baltrum in Zahlen und Fakten – was ist Baltrum für eine Insel?

Spötter behaupten, dass der Name Baltrum dadurch entstand, dass man „bald rum“ ist, also eine Umrundung der Insel eine Sache von Minuten ist. Natürlich ist Baltrum nicht unbedingt ein Riese der Nordsee, tatsächlich bietet sie aber für die Besucher eine Vielzahl von Attraktionen und, je nachdem wie das Wasser der Nordsee steht, kann auch hier eine Umrundung mehrere Stunden dauern. Besucher berichten davon, dass sie auch nach unzähligen Besuchen immer noch kleine Feinheiten und Details auf der Insel entdecken. Daher lohnt es sich auch eine Unterkunft auf Baltrum zu buchen und sich selbst an das Abenteuer der Entdeckung zu machen.

 

Etwa fünf Kilometer ist die Insel lang, an ihrer breitesten Stelle 1,5 Kilometer breit und hat somit eine Fläche von rund 6,5 Quadratkilometern. In der unmittelbaren Umgebung ist Norderney, die Insel, die sich sogar an einer Stelle befindet, die einst noch von Baltrum angenommen wurde. Das liegt an der Ostwanderung der ostfriesischen Inseln, die zwar über die Jahrzehnte passiert, aber dafür gesorgt hat, dass sich die Insel in den letzten 400 Jahren um rund fünf Kilometer in Richtung Osten gearbeitet hat.

 

Anzeichen für Besiedelung der Insel gibt es bereits seit dem Jahr 1350 und im Laufe der Geschichte ist Baltrum durch so manche Hand von Herrschern gegangen. Inzwischen ist die Insel auch ein Heilbad und hat sich damit der Tradition der anderen ostfriesischen Inseln angeschlossen – es ist vor allem die salzhaltige Luft, die durch die Brandung entsteht, welche für die Besucher so heilsam sein soll. Nicht nur Besucher mit Atembeschwerden profitieren aber von einem Urlaub auf Baltrum – es gibt hier einfach so viele Dinge zu entdecken, dass man es mit eigenen Augen gesehen haben sollte.

Baltrum
Einwohner ca 500
Fläche 6,5 km²

 

 

Die Sehenswürdigkeiten auf Baltrum entdecken und erkunden

Das Zentrum für Ausflüge auf der Insel ist das Heimatmuseum im alten Zollhaus, in dem es eine Dauerausstellung über das Leben auf der Insel gibt. Über 5500 Besucher erkunden hier jedes Jahr die Details des Lebens auf der Insel, die lange Geschichte Baltrums und nicht zuletzt die vielen kleinen Details über das Leben mitten in der Nordsee. Natürlich wird auch über das Wattenmeer berichtet und inwiefern Gezeiten eine Rolle im täglichen Leben der Menschen spielen. Wer mehr über die kleinen Inseln der ostfriesischen Nordsee erfahren möchte, ist hier genau richtig und wird von dem freundlichen Personal gerne umfassend informiert.

 Eine Besonderheit von Baltrum ist die Vielzahl der Kirchen, die hier zu finden sind. Im Laufe der Jahre wurden immer wieder neue Bauwerke errichtet, wobei die alten Kirchen nicht unbedingt abgerissen wurden. So kommt es, dass man gleich vier unterschiedliche Bauwerke aus verschiedenen Epochen mit andersartiger Bauweise erkunden kann. Manche von ihnen werden noch heute genutzt, andere dienen inzwischen als kulturelles Zentrum der Insel oder werden für Veranstaltungen genutzt.

 Das historische Pfahlschutzwerk bietet einen Einblick, wie die Menschen sich vor der Zeit der modernen Deiche und Wälle vor den Gezeiten geschützt haben. Es wurde bereits im späten 19. Jahrhundert errichtet und diente über viele Jahre als einzige wirkliche Maßnahme zum Schutz der Menschen auf der Insel. Noch heute sind verschiedene Teile der Anlage zu besichtigen und geben einen spannenden Einblick in die damalige Bauweise. Es ist überraschend wie effektiv die Maßnahmen bereits waren, bevor Bagger und anderes schweres Gerät zum Schutz der Insel beigetragen haben.

 Beim Thema Ausflugsziele auf Baltrum empfiehlt sich vor allem der Baltrumer Gezeitenpfad. Er ist der Teil eines großen Konzeptes, das sich durch gesamt Ostfriesland zieht. Im Fall der Insel ist es ein sechs Kilometer langer Pfad, an dem verschiedenste Informationstafeln angebracht sind. Sie informieren über die Insel, über die Gezeiten und über die Natur, die hier zu finden ist. In der Ruhe des Pfades lässt es sich prima wandern oder man lehnt sich einfach auf einer Bank zurück und lässt die Natur eine Weile auf sich wirken. Besonders mit dem leichten Wind und der guten Luft ist der Pfad genau die richtige Wahl für alle, die ein wenig erholen und entspannen wollen.

 Es ist also klar: Man sollte sich nicht von der kleinen Größe blenden lassen. Stattdessen empfiehlt es sich ein Appartement, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus auf Baltrum zu buchen und die Insel mit ihrer Schönheit selbst zu entdecken. Dabei gibt es viel zu sehen und es lässt sich hier sehr einfach eine tolle Zeit verbringen.

Baltrums Attraktionen

  • Nationalpark-Haus Baltrum
  • SindBad Wellnesszentrum

 

Eine Unterkunft auf Baltrum buchen – und wie geht es dann weiter?

Der Besuch auf Baltrum verläuft so klassisch wie man es sich nur wünschen kann. Wer mit dem Auto anreist hat die Möglichkeit, dieses einfach am Hafen von Neßmersiel abzustellen und mit der Fähre überzusetzen. Aber Achtung! Natürlich ist die Insel von den Gezeiten der Nordsee abhängig und entsprechend muss man sich informieren, wie die Fähren denn fahren. Dafür gibt es einen tollen Gepäckservice. Dieser übernimmt bereits am Hafen die Koffer und Taschen und sorgt dafür, dass sie am Ende auch bei der gebuchten Unterkunft auf der Insel ankommen. 

Das Leben auf Baltrum selbst ist so bescheiden und einfach wie man es sich nur wünschen kann. Das dürfte ein Grund dafür sein, dass es im Jahr rund 80.000 Gäste auf die Insel zieht. Auch hier gibt es keine Autos – die einzig eingesetzten Wagen sind Elektroautos, die zum einen sauber sind und zum anderen dafür sorgen, dass die Logistik auf der Insel für die Besucher im höchsten Maß der Bequemlichkeit ablaufen kann. Stattdessen werden hier die eigenen Füße gefragt, Fahrräder sind zwar beliebt, sollen aber bitte nicht auf die Insel mitgebracht werden. Unterstützt wird der Inselverkehr durch Pferdewerke und Kutschen. 

„Baltrum – Mein Dornröschen der Nordsee“ – das ist der Slogan der Insel, der bis heute erhalten ist. Wer sich entscheidet ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung auf Baltrum zu buchen wird natürlich auch kulinarisch versorgt. Es gibt einen Supermarkt für den täglichen Bedarf und einige Cafés und Restaurants, die besonders in den Monaten der Hauptsaison tolle Speisen und Angebote zur Verfügung stellen. Hier kann man die gute Luft bei einem Stück selbstgemachten Kuchen genießen oder mit Freunden und Bekannten einfach eine angenehme Zeit haben. Die Insel ist auch sehr gut für Hunde und für Kinder geeignet, da die ganze Familie willkommen ist. Nun stellt sich noch die Frage – was macht man bevor man die besten Dinge in den Restaurants der Insel kosten kann? Zum Glück gibt es auch auf der kleinen Insel eine ganze Menge zu sehen.

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